Die Nutzerinnen und Nutzer leben die Industriestrasse und animieren so das Quartier. Sie helfen einander und setzen Ideen um, die der ganzen Gemeinschaft zugutekommen.

Einladung zum 1. Brachentreffen - Samstag, 27. Januar 2018, 14 Uhr

Im Herbst 2017 konnten wir eine Fläche von ca. 700 m2 auf dem Areal leerräumen – wir nennen sie die «Brache».
Die Brache ist jetzt bespielbar und kann aktiv gestaltet werden. Wir laden dich ein, an der Zwischennutzung der Brache teilzunehmen!

Weiterlesen

Soziale Nachhaltigkeit

Soziale Nachhaltigkeit in der Siedlungsentwicklung verstehen wir als gemeinsamen (Lern-)Prozess der betroffenen Interessengruppen. In diesem werden die situationsspezifischen Handlungsfelder und Massnahmen sowie die jeweiligen Anforderungen und Qualitäten ausgehandelt und definiert.

Weiterlesen

IG Industriestrasse

Die Nutzer*innen der Industriestrasse organisieren sich in einer Interessengemeinschaft. Diese setzt sich für den Erhalt der Quartieridentität ein und begleitet die Arealentwicklung kritisch.

Weiterlesen

Nachhaltiger Umgang mit Ressourcen

Die 2000-Watt-Gesellschaft ist ein energiepolitisches Modell, das im Rahmen des Programms Novatlantis an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich entwickelt wurde. Gemäss dieser Vision sollte der Energiebedarf jedes Erdenbewohners einer durchschnittlichen Leistung von 2000 Watt entsprechen.

Gemäss dem Baurechtsvertrag mit der Stadt Luzern ist die Kooperation Industriestrasse verpflichtet, die Bebauung als 2000-Watt-Areal zu erstellen und zu betreiben. Das Zertifikat für 2000-Watt-Areale zeichnet Siedlungsgebiete aus, die einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen für die Erstellung der Gebäude, deren Betrieb und der durch die am Standort induzierte Mobilität nachweisen können.


Die Bewertung erfolgt nach einem quantitativen und qualitativen Teil. Für den quantitativen Nachweis müssen die Zielwerte gemäss SIA-Effizienzpfad Energie erfüllt sein. Der qualitative Nachweis erfolgt in Form eines Kriterienkataloges über fünf Themenbereiche. Unter anderem werden Teilziele definiert und bewertet, mit denen die quantitative Zielerreichung unterstützt wird.


Kulturschaffen als wichtiger Bestandteil

Kultur inspiriert den Geist. Sie ermöglicht den Zugang in neue Welten und zu neuen Sichtweisen. Die Kooperation Industriestrasse will Kultur fördern und begleiten. Wir sind der Auffassung, dass Kultur die Identitätsbildung, die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Lebensentwürfen und die Nachbarschaftskultur wesentlich und positiv beeinflusst.

Auf dem Areal Industriestrasse sind heute verschiedene Künstler*innen und Kulturschaffende tätig. Dies soll in der zukünftigen Siedlung ebenfalls so sein. Vorgesehen ist die Schaffung von diversen Ateliers, Ausstellungs- und Aufführungsorten.

Die Kooperation Industriestrasse Luzern wird zudem einen Kulturfonds eröffnen, der mit 1% der Bausumme finanziert wird. Nach der Bildung einer Kommission erarbeitet diese Richtlinien und befasst sich in regelmässigen Abständen mit den Kultur-Fragen rund um das Areal.