Fünf Baugenossenschaften, ein gemeinsames Ziel: Eine nachhaltige, attraktive Siedlung zu schaffen, die erschwinglichen Wohnraum und viel Platz zur Mitgestaltung anbietet.

Daniel Burri / Photografie: Daniela Kienzler

«Preisgünstiger städtischer Wohnraum ist rar. Die Immobilienpreise steigen. Klassische Rezepte können dem Bedarf nicht mehr gerecht werden. Mit neuen, qualitativ hochwertigen Wohnungen an der Industriestrasse wollen wir Familien das städtische Wohnen zu sozial verträglichen Mietzinsen ermöglichen.»


Daniel Burri, Präsident
Liberale Baugenossenschaft Sternmatt-Tribschen Luzern LBG

Harry van der Meijs / Photografie: Daniela Kienzler

«Wir möchten an der Industriestrasse eine Nachbarschaft verwirklichen, in der 500 Menschen gerne leben und arbeiten. Überall ist es grün, Menschen jeden Alters treffen sich in Laubengängen, beim Bio-Laden, auf der Dachterrasse, der Quartierbeiz oder in der Werkstatt. Es gibt Freiräume und Angebote für alle. Man teilt, was man nicht täglich braucht. Eine Nachbarschaft zu bauen ist der Schlüssel für die Zukunft. Denn eine Nachbarschaft bringt Lebensqualität, ist nachhaltig und wirtschaftlich.»


Harry van der Meijs, Präsident
Baugenossenschaft Wohnwerk Luzern

Peter Bucher / Photografie: Daniela Kienzler

«Gemeinsam innovative Wohnkonzepte entwickeln, neue Herangehensweisen entdecken, den Horizont erweitern: In diesem Sinne freut sich die abl als etablierte Genossenschaft, mit dem Projekt an der Industriestrasse auch ein wenig Neuland zu betreten. Wir wollen hier unsere Erfahrungen einbringen und auch ‹Jungen und Wilden› Raum für Ideen bieten. Damit an der Industriestrasse eine lebenswerte Siedlung mit Ausstrahlung für die ganze Stadt Luzern entsteht kann.»


Peter Bucher, Leiter Bau & Entwicklung
allgemeine baugenossenschaft luzern abl

Pascal Hofer / Photografie: Daniela Kienzler

«Als kleinste Genossenschaft der Kooperation haben wir uns nach der Annahme der Initiative ‹für eine lebendige Industriestrasse› gegründet um das Industriestrassen Areal nach unseren Ideen und Lebensvorstellungen zu bebauen und zu bespielen. Als Genossenschaft nutzen wir die Chance einen Teil der Stadt Luzern gemeinschaftlich in Selbsthilfe und nicht nach kapitalistischem Gedankengut positiv zu verändern.»


Pascal Hofer, Präsident
Gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft Industriestrasse Luzern GWI

Lukas Berger / Photografie: Daniela Kienzler

«Dank des Einsatzes der Menschen der Stadt Luzern kann auf dem Areal Industriestrasse eine genossenschaftliche Siedlung entstehen. Zusammen mit vier anderen Genossenschaften wollen wir hier ökologisch hochwertigen, sozial durchmischten, urbanen Lebensraum schaffen. Für die Menschen der Stadt Luzern. Auch für junge Familien, damit sie in der Stadt bleiben können, wenn sie mehr als vier Zimmer brauchen.»


Lukas Berger, Präsident
WOGENO Luzern Genossenschaft

LBG

Liberale Baugenossenschaft
Sternmatt-Tribschen Luzern

Wohnwerk Luzern

Baugenossenschaft
Wohnwerk Luzern

abl

allgemeine bau-
genossenschaft luzern

GWI

Gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft Industriestrasse Luzern

WOGENO

WOGENO Luzern
Genossenschaft

Gegründet
1958
Gegründet
2013
Gegründet
1924
Gegründet
2013
Gegründet
1984
Mitglieder
900
Mitglieder
280
Mitglieder
11000
Mitglieder
200
Mitglieder
750
Wohnungen
250
Wohnungen
90
Wohnungen
2100
Wohnungen
11
Wohnungen
180

Die Kooperation ist zukunftsweisend

Wir schätzen und nutzen die Unterschiedlichkeiten der Genossenschaften. Diese fördern die Durchmischung und lassen neue Ideen entstehen. Die Eigenständigkeiten der Genossenschaften sowie der Wille Gemeinsamkeiten zu pflegen und zu nutzen, haben einen hohen Stellenwert. Das Projekt Industriestrasse trägt zur Entwicklung der Genossenschaftsbewegung und zu einer lebendigen Stadt bei.

 

Die Kooperation schafft vielseitigen Raum
Auf dem Areal Industriestrasse wird gemeinnütziger Wohn-, Arbeits- und Kulturraum geschaffen, der dank seiner Diversität auf das Quartier belebend wirkt. Verwirklichen können wir dieses Ziel durch nachhaltiges, bedürfnisgerechtes und kosteneffizientes Bauen. Im Vordergrund steht das Angebot von zahlbarem Raum für alle Nutzformen – ohne Spekulation.

 

Die Kooperation fördert die Identität
Die Zwischennutzung über 40 Jahre hat eine starke Identität gebildet, die auf die ganze Stadt ausstrahlt. Mit dem Transformationsprozess über zwei Bauetappen ermöglichen wir den Verbleib der Ansässigen an Ort. Im Austausch mit verschiedenen Interessengruppen entwickeln wir die Identität weiter.

 

Die Kooperation ist überzeugt von den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft
Wir planen und bauen nach den 2000-Watt-Kriterien und wenden diese auch im Betrieb an. Auf dem autoarmen Areal erwarten wir umweltbewusstes Konsum- und Mobilitätsverhalten, wofür wir Anreize schaffen. Gegenüber neuen Entwicklungen der Nachhaltigkeit sind wir offen.

 

Die Kooperation lebt soziale Nachhaltigkeit

Soziale Nachhaltigkeit in der Siedlungsentwicklung verstehen wir als einen gemeinsamen (Lern-) Prozess der betroffenen Interessengruppen. Ein ausgewogenes Gleichgewicht an sozialen, qualitativen, ökologischen und ökonomischen Faktoren sind uns wichtig. Dabei werden die Teilnahme und Teilhabe in der Planung und im Betrieb aktiv unterstützt.

 

Die Kooperation lebt den Dialog

Im Interesse einer guten Durchmischung unterschiedlicher Angebote an Wohnen, Arbeiten und Kultur fördern wir den Dialog mit der Nachbarschaft, den beteiligten gemeinnützigen Wohnbauträgern sowie mit öffentlichen und privaten Partnern.


Cla Büchi
Projektleiter

 

Cla ist für die Planung, Entwicklung und Durchführung des Wettbewerbs Arealentwicklung Industriestrasse Luzern zuständig.

 

Telefon

041 360 35 69

Mail

Contact

 

Nora Haupt
Mitarbeiterin Projektleitung

 

Nora unterstützt Cla bei der Planung, Organisation und Durchführung vom Wettbewerb Areal Industriestrasse Luzern.

 

Telefon

041 220 20 19

Mail

Contact

 

Lluvia Mosquera
Zwischennutzung

 

Lluvia ist mit der Verwaltung der Räumlichkeiten an der Industriestrasse betraut. Sie ist jeweils am Donnerstag im Büro erreichbar.

 

Telefon

041 220 20 18

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Contact

 

Edina Kurjakovic
Geschäftsleiterin

 

Edina ist für die operativen Aufgaben der Verwaltung verantwortlich.

 

Telefon

041 220 20 18

Mail

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Kooperation – Zusammenarbeit

Bruno Koch / Photografie: Daniela Kienzler

Korporation, Koalition, Koperation, Kooperation, was habe ich in den letzten Monaten nicht alles für Begriffe gehört. Gemeint war zwar immer unsere «Kooperation Industriestrasse Luzern», aber ob alle ganz genau wissen? Es seien mir deshalb einige Bemerkungen zu diesem Begriff erlaubt.

Eine bemerkenswerte menschliche Fähigkeit ist, gemeinsam an Problemen oder Aufgaben zu arbeiten, die allein nicht zu bewältigen wären. Schon Kleinkinder können Ziele und Aufmerksamkeit gemeinsam mit anderen entwickeln und zeigen die Motivation, anderen zu helfen und mit ihnen zu teilen. Die Beteiligten sind durch ein gemeinsames Ziel verbunden und müssen auf einander eingehen und sich gegenseitig unterstützen.

Der Begriff ‹Kooperation› kann unterschiedlichste Formen der Zusammenarbeit umfassen. Grundsätzlich versteht man darunter die Situation, dass sich zwei oder mehr Unternehmen zusammentun, um gemeinsam mehr zu erreichen und von der Zusammenarbeit profitieren zu können. Dabei bleiben alle Teilnehmer rechtlich selbstständig. Die Zusammenarbeit kann mündlich vereinbart oder vertraglich geregelt sein. Eine Kooperation kann man zeitlich begrenzt oder auf unbestimmte Zeit vereinbaren.

Durch den Zusammenschluss zur «Kooperation Industriestrasse Luzern — Genossenschaftsverband» (KIL) haben wir gemeinsam bereits sehr viel bewirkt und stehen trotzdem noch am Anfang. Wir werden also weiterhin intensiv und eng zusammenarbeiten müssen, wollen wir unser grosses Ziel, das Areal an der Industriestrasse zukunftsweisend zu entwickeln, auch erreichen.


Bruno Koch, Präsident der Verwaltung

Download Jahresbericht 2016